Den Kontrabass zupft, streichelt und malträtiert
CHRISTIAN BRINKSCHMIDT
"UND ES GIBT KEINE TIEFERE SEHNSUCHT
ALS DIESE: DIE SEHNSUCHT NACH DER
ERFÜLLUNG. SIE KANN NICHT BEFRIEDIGT
WERDEN". Kurt Tucholsky in seinem Roman Rheinsberg
Szenische Lesung mit Lisa Kraus und Reinhard Rümmele
Bariona, Ortsvorsteher von Bethsur beschließt, um der römischen Knechtschaft ein Ende zu setzen, dass sein Dorf aussterben soll und deshalb keine Kinder mehr gezeugt werden dürfen. Aber Sarah, seine Frau wird gerade jetzt schwanger, da im benachbarten Bethlehem der Sohn Gottes zur Welt kommt...
Dieses Weihnachtsspiel schrieb Jean-Paul Sartre 1940 in der Kriegsgefangenschaft im Stalag 12D, wo er es auch mit seinen Lagerkameraden aufführte.
Bariona ist ein Weihnachtsstück, das den Mythos Christi als ersehnten Erlöser mit der Freiheitsphilosophie des Existentialismus Sartres verbindet.
Es ist immer noch (oder gerade wieder) ein aktuelles Unterhaltungsstück, das mit dem Wunderbaren spielt und Hoffnung auf (eigene) Erlösung gibt.
Die Schauspielerin und Regisseurin Lisa Kraus und Reinhard Rümmele tragen die bewegenden Dialoge des Stücks als szenische Lesung vor,
so dass sich die Zuhörer in das Geschehen in Bethsur und Bethlehem einfühlen können.
Lieder für Singstimme und Klavier aus verschiedenen Zyklen, Fantasiestücke und Romanzen für Klarinette und Klavier, sowie kleine Stücke aus seinem Klavierwerk
Biografisches und BRIEFE EINER LIEBE zwischen Robert und Clara Schumann

Motte (Anne Götz) und Schlawinski (Lisa Kraus) sind Freunde, haben sich gern. Ist doch klar! Sie wohnen Kiste an Kiste und das ist gut so. So ist keiner alleine. Und weil sie Freunde sind denken, fühlen und wollen sie immer das selbe. Klar doch! Oder? Streiten kommt nicht in die Tüte! Oder doch? Motte ist ein kunterbuntes Kruschtelkind, Schlawinski dagegen ein Ausbund an Ordnungsliebe. Kann das auf die Dauer gut gehen?

Eine heiter-skurrile-frech-zart-groteske Dichterlesung gestaltet von der Ludwigsburger Schauspielerin Lisa Kraus (Texte) und Stefanie Hellener-Franz am Piano mit Gedichten "von einem, dem alles daneben ging" anlässlich des 125. Geburtstag des deutschen Schriftstellers, Kabarettisten und Malers Joachim Ringelnatz (1883-1934)
mit Texten von B.Brecht, J.Ringelnatz, H. Domin, E.Lasker-Schüler. John von Düffel erzählt herzerfrischend vom Liebesleben der Kachelzähler und Else Lasker-Schüler "Hing an einer goldenen Lenzwolke". Begleitet werden die Texte von Musiken von Benny Goodman, Christopher Norton, Scott Joplin und vielen anderen.
Texte: Lisa Kraus
Klavier: Stefanie Hellener-Franz
Märchenlesung mit Musik
Die Schauspielerin L. Kraus liest und erzählt vom langen leidvollen Weg des “Hässlichen jungen Entleins”, das in einem Schwanenei in einer entenfamilie zur Welt kommt. Es ist dies ein Märchen vom ausgesetztsein, von Selbsterkenntnis und vom An- und Heimkommen. Die Pianistin und Rhythmikerin Stefanie Hellener-Franz führt in zauberhafter Weise die kleinen ZuhörerInnen mit rhythmischen und kleinen tänzerischen Mitspielsequenzen durch das Märchen.
Die "Aktion Lesestart" der Stadtbibliothek fand 2008 bereits zum fünften Mal für alle Ludwigsburger Erstklässler statt. Dieses Mal erwartete die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern ein eigens für die Schulanfänger vom Ludwigsburger Theater Tangere konzipiertes Theaterstück mit dem Titel: "Ratz Fatz Opa Glatz" - eine Geschichte rund um das Abenteuer Lesen und die "Schatzkammer" Stadtbibliothek, gespielt von der Schauspielerin Lisa Kraus und der Musikpädagogin Stefanie Hellener-Franz. Zwei Mäuse zeigten den Schülern, wie aufregend und spannend Lesen sein kann. Am Schluss des Stückes lernten die Mäuse mit den Kindern den "Atze lernt Lesen-Rap" und gingen noch durch die Kinderbücherei.
Etwa 680 Kinder haben das Theaterstück besucht. Ein kleiner Ausflug in die Kinderbücherei rundete die Vorstellung ab. Bei den Schülern und Lehrern, die die Aufführung schon besucht haben, waren das Theaterstück und auch die kurze Besichtigung der Bibliothek ein großer Erfolg. Viele Kinder haben sich schon einen Bibliotheksausweis machen lassen.
Die Konzeption und das Theaterstück stehen für andere Bibliotheken zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Isolde Jagsch (Tel. 07141/910-2822, E-Mail i.jagsch@stabi-ludwigsburg.de) oder an Lisa Kraus.
Sopran - Christine Eisenschmid, Violine - Katrin Gläser, Cello - Hedwig Trost,
Orgel - Stefanie Hellener-Franz, Texte - Lisa Kraus
Eine Produktion des Musiktheaters ZUMHOF
Das Theaterstück „CHOPIN, MON AMOUR“ erzählt sprunghaft, in einer gewissen Atemlosigkeit und in kurzen Episoden die Geschichte Chopins und der Sand. Begleitet und unterbrochen vom einfühlsamen Klavierspiel Paul Ernst Knötzeles, jagen die beiden Schauspieler, Lisa Kraus als George Sand, Boris R. Hauck als Chopin, durch Höhen und Tiefen der Beziehung. Immer am Puls der Musik, den Kompositionen Chopins. Immer im Rhythmus ihrer Auseinandersetzung. Angezogen und abhängig voneinander, und letztendlich doch des Zusammenlebens unfähig. Chopin war zu genialer Komponist und Klaviervirtuose, um sich in die irdischen Abgründe einer Alltagsbeziehung zu begeben. Doch hat er in der Zeit seines Zusammenlebens mit George Sand seine wichtigsten Werke komponiert.
Presse (Ludwigsburger Kreiszeitung 08.02.2007)
Gleis 4, das sind vier reiselustige Saxophonistinnen aus Tübingen, die eigene Gleise verlassen haben und seither bei Jazz, Klassik und anderen Stationen Halt gemacht haben. Auf ihrer Reise treffen sie auf Lisa Kraus, welche in ihrem Gepäck Oden und Fragen aus dem Buch der “99 Fragen” von Pablo Neruda zum Vortrag mit sich trägt.
Es spielen:
Dorothea Tübinger (Sopran- und Altsaxophon), Silke Panknin (Altsaxophon), Annette Janle (Tenorsaxophon), Christina Schoch (Baritonsaxophon).
Es liest: Lisa Kraus